Hedwig Fassbender - Singer/Professor/Coach

TRISTAN UND ISOLDE 2001-2006

 

Hedwig Fassbender war eine hingebungsvoll modulierende, höchste facettenreich agierende Isolde von intensiv dramatischer Präsenz und excellenter Stimmqualität. (Gabor Halasz, OPERNWELT, 06/01)

 

Die Lichtgestalt des Abends war die Isolde von Hedwig Fassbender. Da stand eine schlanke junge Frau mit erotischer Ausstrahlung auf der Bühne, die auch zu spielen wusste. Was für ein Gegensatz zu den üblichen Besetzungen! Die Sängerin verfügt über eine schlanke Stimme mit sicherer Höhe (und das, obwohl sie aus dem Mezzo-Fach kommt) sowie über ein leuchtendes Timbre und prächtig sitzende Ausbrüche in der Morold-Erzählung.

(Klaus Ulrich Groth, ORPHEUS 8+9/01)

 

Der Auftritt Hedwig Fassbenders freilich wird zum Ereignis: Mit Leichtigkeit modelliert sie ihre Stimme zwischen Erotik, Leidenschaft, Hass und Verzweiflung. Ihre Liebestod-Szene, in der sie intensiv berührende Emotion mit einer Art Trance verband, trieb Tränen in die Augen. (Karsten Neuenschwender, MUSIKTHEATER HEUTE, 06/01)

 

Hedwig Fassbender singt von A bis Z die Isolde in bestechender Manier: einladend zur Anteilnahme am herben Geschick, betörend in der tiefenunterfütterten Mittellage, makellos in der Höhenzeichnung, souverän in der Gesamtdisposition.

(Heinz-W. Löhlein, Süddeutsche Zeitung, Bremer Nachrichten, Mannheimer Morgen, 4.4.01)

 

Um es gleich zu sagen: ich sehe mich außerstande, "Tristan und Isolde" zu rezensieren. Denn auf der Bühne geschah ein Wunder, oder besser gesagt: Die Sängerin Hedwig Fassbender ließ dieses Wunder geschehen… Es war, als strömte eine Droge durch sämtliche Adern, wir weinten ungehemmt und empfanden nichts als namenloses Glück…Nach dem letzten Ton war es lange still, dann, nach endlosen Sekunden, brachen alle wie auf Kommando in Jubel aus. Und vom Dirigenten bis hinauf in den zweiten Rang hatten alle rote Gesichter und glänzende Augen. Nein, so etwas kann man nicht rezensieren, man kann es nur weiterempfehlen.

(Sven Rech, SR3, 2.4.01)

 

Hedwig Fassbender singt eine beeindruckend schlank-intensive Isolde.

(Gerhard W. Koch, FAZ, 18.04.01)

 

The main attraction here, and it's a big one, is the Isolde, Hedwig Fassbender. This superb musician was first a pianist before studying voice with Ernst Haefliger. She successfully sang many lyric mezzo parts-lots of Mozart-before moving on to dramatic soprano roles, including the Marchallin, Wozzeck 's Marie, and Wagner: Isolde was her first Wagnerian undertaking (in 2001) and she's since gone on to Sieglinde, Brünnhilde, and Kundry. Fassbender portrays Isolde with conviction and dramatic force. Her voice has credible power on top and appealing warmth lower down. She is capable of subtly shading her vocal production, as when Wagner instructs Isolde to sing "darkly" ( düster ) while asking Brangäne for the box of magic potions. Isolde's curse is terrifying and she communicates a firm resolve when she tells Kurwenal to tell Tristan to get his sorry butt over to her side of the ship and apologize. Fassbender's "Liebestod" is beautifully modulated, glowing with both inner strength and resignation.

A. Quint, FANFARE Nov/Dec. 2005

 

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